Sexuelle Bildung fördert laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) Respekt, Toleranz und Empathie für andere, die Gleichstellung der Geschlechter, kritisches Denken, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, die Freude an der Sexualität sowie respektvolle Beziehungen. Es geht um mehr als um altersentsprechende „Aufklärung“. Eine zeitgemäße Sexualpädagogik versteht Sexualität als ein positives, dem Menschen innewohnendes Potenzial.
Die Vielfalt der Lebensformen ist ein Thema, welches sich durch den gesamten Lehrgang zieht. Dabei werden z.B. konstruktive Perspektiven auf Geschlecht, Gender und Sexualität vermittelt, um die Grundzüge einer Sexualpädagogik und sexuellen Bildung der Vielfalt besser verstehen zu können und für versteckte heteronormative Denkstrukturen, Vorannahmen oder Vorurteile im pädagogischen Alltag sensibilisiert zu sein.